Sekt aus Deutschland

Schaumwein ist ein Qualitätsschaumwein, der in einem speziellen Verfahren aus Trauben gewonnen wird. Generell unterscheidet man zwischen verschiedenen Sektsorten, Champagner ist hochpreisiger, weil der Kelteraufwand höher ist. Der Alkoholgehalt beträgt bei Schaumwein mindestens 10 Prozent. Die meisten Sektsorten weisen einen Alkoholgehalt von 11 Prozent auf. Schaumwein kann man in sehr vielen verschiedenen Preislagen kaufen. Der Kaufpreis muss aber nicht unbedingt etwas mit der Qualität zu tun haben. Im Gegensatz zu Wein hat Schaumwein einen guten Ruf ohne Kopfschmerzeffekt. Das Anbaugebiet spielt eine entscheidende Rolle bei der Sektherstellung. Viele Genießer von Schaumwein legen großen Wert auf Qualität und wo der Schaumwein herkommt.

Schaumwein ist eine Art von Veredelungsstufe von Wein und wird in einem bestimmten Gärungsprozess hergestellt. Meistens wird Schaumwein in einer so genannten Sektkellerei hergestellt. Man unterscheidet hier zwischen der Flaschengärung mit dem berühmten Sektkorken und industriell hergestelltem Sekt. Bei der Herstellung von Schaumwein werden so genannte Grundweine zur Herstellung genutzt. Je nach Anbaugebiet und Rebsorte können verschiedene Sektsorten hergestellt werden. Man unterscheidet zwischen trocken, halbtrocken und anderen Geschmackssorten. Besonders beliebt sind zurzeit die Rosé-Sektsorten, da sie besonders mild im Geschmack sind. Nicht so angesagt sind die Rubin-Sorten, da sie einen sehr eigenwilligen Geschmack aufweisen.

Beim Cuvée ist es so, dass durch den Verschnitt verschiedener Weine ein Optimum an Geschmack hergestellt wird. So wird der Gaumen des Genießers eine große Freude beim Verkosten haben. Die Glasform spielt beim Verkosten auch eine große Rolle. Am besten entfaltet sich Schaumwein in einer so genannten Sektflöte. Der Schaumwein perlt bei dieser Art von Glasform einfach am besten. Ein Glas Schaumwein zu trinken sollte immer mit Genuß zu tun haben. Ein wenig Zeit zum Abschalten und dabei ein Glas Schaumwein genießen – das ist für viele Menschen eine schöne Abwechslung zum stressigen Alltag. Schaumwein in Massen zu trinken sollte man jedoch nicht, da er durch die Kohlensäure schneller in die Blutbahn geht und der Alkohol somit schneller seine Wirkung entfaltet.

Bei der Herstellung werden grundsätzlich drei Verfahren angewendet. Bei der traditionellen Flaschengärung wird das so genannte Rüttelverfahren eingesetzt. Der Sekt muss über 9 Monate im Keller lagern und wird vom Winzer manuell immer wieder gerüttelt. Das Verfahren ist zwar aufwendig, aber der Sekt schmeckt halt einfach auch sehr gut. Bei der normalen industriellen Massenherstellung hingegen wird der Sekt nicht so liebevoll behandelt und meist mit einem Plastikkorken verschlossen. Dementsprechend niedriger ist dann auch der Preis. Das heißt aber nicht, dass der Sekt dann schlechter schmecken muss. Man schmeckt als Genießer hingegen jedoch einen Unterschied beim Verkosten vom Sekt. Die Flaschengärung ist als vorrangig zu betrachten. Der Winzer ist beim Weinanbau besonderen Regelungen unterlegen. Diese gesetzlichen Bestimmungen sind in Deutschland streng geregelt. Beim Sektkeltern muss der Winzer beim Weinanbau also darauf achten, dass diese Bestimmungen auch wirklich eingehalten werden. Verstösst er gegen die Regelungen gibt es empfindliche Strafen.

Weinkenner werden kann man, wenn man besondere Weine verköstigt. Frankreich ist sehr berühmt für seinen Weinanbau, wenn man an den klassischen Bordeaux denkt. Aber auch in Deutschland ist es möglich, dass man Weinkenner werden kann, wenn man die verschiedenen Weinanbaugebiete bereist. Weinkenner werden kann man also, wenn man im Urlaub verschiedene, meist private Winzer besucht und eine Weinverköstigung vornimmt. In geselliger Runde macht es dann sehr viel Spass, dass man Wein verköstigt. Meistens wird man diese oder jene Flasche kaufen, weil es einfach so gut geschmeckt hat. Wein hat in Deutschland eine sehr hohe Tradition und wird von Menschen sehr gerne zu geselligen Anlässen getrunken. Bei Wein ist es aber so, dass Qualität und das Herstellungsverfahren eine ganz besondere Rolle spielt, da ansonsten die Kopfschmerzen für den nächsten Tag vorprogrammiert ist. Eine besondere Stellung nimmt hier der Landwein ein, den man im Tetrapack kaufen kann.

Durch die so genannte Dosage erhält der Sekt erst seine Süße, denn ansonsten wäre er fast frei von Zucker. Der Zucker vom Wein wird dem Sekt in einem speziellen Herstellungsverfahren zugesetzt. Bei dem Herstellungsverfahren wird auf Kundenwünsche besondere Rücksicht genommen. Denn beim Geschmack soll im Gaumen des Genießers ein hoher Wiedererkennungwert entstehen. Hiermit sind auch wirtschaftliche Interessen verbunden, da der Genießer beim Gefallen des Geschmacks immer wieder auf diese spezielle Sektsorte zurückgreifen soll. Durch die hohe Schwemme an Sektsorten auf dem Markt gibt es einen gewissen Druck nach Absatzmengen. Dies wird bestimmt durch Preis und Geschmack. Der Verbraucher ist heutzutage kritischer und preisbewusster geworden.

Schaumwein soll dem Gaumen Freude bringen. Durch das Feinperlige ist Schaumwein immer ein Anlass für Feste und andere Feierlichkeiten wie Weihnachten, Geburtstage und Hochzeiten. Schaumwein in Maßen genossen ist für den Genießer immer eine Freude. Er ist Anlass dazu, dass zu bestimmten Feierlichkeiten Menschen zusammenkommen und in geselliger Runde den Schaumwein in schönen Gläsern gemeinsam genießen. Beim Sekttrinken wird in geselliger Runde immer miteinander angestoßen. Besondere Weine kann man beim Winzer genießen. Man kann sogar ein Weinkenner werden, indem man sich einmal mit der Historie von Wein beschäftigt.

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Freundliche Grüße
Detlef Brinkmann

Bildquellenangabe: Rainer Sturm / pixelio.de

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1 Kommentar zu „Sekt aus Deutschland

  1. Grüß Gott. Ihre Anmerkung im 2. Satz ist irreführend, weil Champagner auch ein Schaumwein ist. Nur, dass er aus dem Anbaugebiet der Champagne stammt, macht ihn selbstverständlich noch nicht zu einem guten Champagner. Deshalb gab es ja vor fast einem Jahrzehnt die Streitigkeit um die Bezeichnung „Hergestellt nach Art Champagne“, wo auch deutsche und österreichische Winzer ihren Sekt auf der Flasche reifen ließen und ihn „Hand schüttelten“. Aber egal, ich persönlich bevorzuge Winzersekt vor Ort und keinen Wein oder Sekt von einer Genossenschaft (Ausnahme Remstalkellerei).

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